Langenorla erinnert

Von Andreas Loppnow | Abgelegt unter Geschichte, Saale Orla Kreis

Am 08 Mai finden in Langenorla verschieden Veranstaltungen zum Gedenken an das Ende des 2. Weltkrieges statt. U.a. wird ein Militärcamp der US Armee aufgebaut. Die US Armee befreite Thüringen, das später der russischen Besatzungszone angegliedert wurde. In Langenorla wurden viele Zwangsarbeiter untergebracht die in Kahla/Großeutersdorf arbeiten mussten, auch diesen Opfern wird gedacht. Die Gemeinde stellt ein großes Programm auf die Beine um viele Facetten des Kriegsendes zu beleuchten.

Nun sollte man meinen das eine Veranstaltung zum Zwecke des Gedenkens und der Aufklärung überall Zustimmung finden sollte aber es gibt auch hier Personen die die Veranstaltung für nicht angebracht halten. Überraschung, der Protest kommt von der Linken. Genauer gesagt von der Linken Landtagsabgeordneten Heidrun Sedlacik. Sie hat u.a auch den Thüringer Landtag mit einer mündlichen Anfrage (PDF) über dieses Thema beschäftigt.

Ich finde die Kritik extrem unangebracht. Eine Gemeinde betreibt viel Aufwand um das Andenken an die damalige Zeit des Krieges und der Befreiung den Leuten nahe zubringen und das mit viele Facetten. Ja, damals war Krieg und Militärgerätschaften zu zeigen gehört zum Gesamtbild dazu. Die Möglichkeit mit Veteranen von beiden Seiten zu sprechen ist umso wichtiger als das es in absehbarer Zeit keine Zeitzeugen mehr geben wird. Ich wünsche dieser Veranstaltung großen Erfolg bei Alt und Jung.

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Wie die OTZ unlängst mitteilte  möchte die AWO des Saale-Orla-Kreises in der Pößnecker Breiten Straße mehrere alte Häuser zu Wohnungen speziell nach den Bedürfnissen älterer Menschen umbauen und betreuen. Für die Stadt wären damit mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen: erstens wird so die Innenstadt wieder etwas bevölkerungsreicher. Davon profitieren nicht zu letzt die Händler in der Innenstadt. Zweitens hat die Stadt einen Schandfleck weniger, und drittens muss sie dafür nicht mal Geld in die Hand nehmen. Das klingt alles ganz toll und ist sehr wünschenswert. Aber das ist aber nur die eine Seite der Medaille. Lesen Sie den gesamten Eintrag »

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15 Jahre Folk im Schalander

Von thozen | Abgelegt unter Allgemein, Kultur, Veranstaltungen

Vor nunmehr 15 Jahren wurde in Pößneck die Kleinkunst-Veranstaltungsreihe Folk im Schalander ins Leben gerufen. Der Schalander ist der Festraum der dortigen Rosenbrauerei und inzwischen zu einer überregionalen Bühne für die Freunde guter, handgemachter Folk-Musik geworden.
Insgesamt fanden bis heute 55 Folkabende statt. Dabei traten 79 Musiker und Bands auf. Über 5.000 Gäste besuchten die Veranstaltungen. Die Musiker kamen z.B. aus Irland, Großbritannien, Frankreich, den USA, Kanada, Griechenland, Schweden, Österreich, Tschechien … und natürlich aus Deutschland.

Die Jubiläumsveranstaltung findet statt am Freitag, dem 23. April 2010, 20:00 Uhr.
Dieses Mal sind die Jenaer Musiker „Garlic & Onions“ (Irish & American Folk) sowie das Irish-Folk-Duo „Shamrock“ aus Hahn zu Gast.
Während „Garlic & Onions“ den vielen Stammgästen der Veranstaltung bereits gut bekannt sind, tritt „Shamrock“ zum ersten Mal im Schalander auf. Das SHAMROCK-DUO wurde 1983 gegründet. Ihre traditionelle keltische Musik beinhaltet im wesentlichen Lieder und Tänze aus Irland, Schottland, Wales und der Bretagne. Eigene Lieder, inspiriert von frühgeschichtlichen Mythen und Legenden, z.B. der Edda, sowie selbstvertonte Lyrik des keltischen Kulturkreises – hier steht die Harfe als Instrument im Vordergrund – runden das Programm ab.
Und weil es eine Geburtstagsveranstaltung ist, stehen im letzten Teil des Abends alle Musiker zusammen mit den Klassikern des Irish Folk auf der Bühne.

Der Vorverkauf hat im Fremdenverkehrsamt Pößneck (Tel.: 03647/ 41 22 95) sowie im Bürgerbüro des Schleizer Landratsamtes (Tel.: 03663/ 488-216) begonnen.

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Kirchensteuer in Thüringen.

Von Andreas Loppnow | Abgelegt unter Thüringen

Ich hatte am WE eine sehr schöne Diskussion mit Freunden über die Religionen in Deutschland.

Heute finde ich diesen Artikel bei der Thüringer Blogzentrale über die Kirchensteuer in Thüringen und was wir da alles bezahlen.

Ich war so naiv zu glauben das es eine Trennung von Kirche und Staat in Deutschland gibt. Dem ist de facto nicht so. Der Staat finanziert (und bezahlt in manchen Fällen direkt ) die Kirchen.

Der Fakt das sich die Kirchenmitglieder seit 1990 fast halbiert haben und die Zuwendungen an die Kirche nur erhöht wurden zeugt von einem sehr großen Einfluss der Kirchen auf die Politik.

Lest euch mal den Artikel der Thüringer Blogzentrale durch und bildet euch eure Meinung. Ich, als Atheist, halte es für einen Skandal.

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Der Pößnecker Osterspaziergang

Von Andreas Loppnow | Abgelegt unter Kultur, Veranstaltungen

findet zur Zeit statt. Leider habe ich die Ankündigung hier vollkommen verschlafen aber wenigstens spielt das Wetter traumhaft mit.

Hier gibt es die Ankündigung der Stadt Pößneck.

Falls jemand Bilder hat kann er sie mir ja schicken oder in einem Kommentar darauf aufmerksam machen.

Schönes Wandern ;-)

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Baustelle B281 (Update)

Von Andreas Loppnow | Abgelegt unter Baumaßnahmen

Es geht ja nun bald los mit der großen Bauaktion die uns den Großteil des Jahres begleiten wird. Erste Arbeiten sind schon neben der Bundesstraße zu sehen.

In diesem Artikel (und in den Kommentaren) möchte ich mal Information zu Umleitungen, Verkehrsbehinderungen und Staus sammeln.

Hier gibt es Informationen zu Verkehrseinschränkungen und Straßensperrungen vom Landratsamt.

Bei Verkehrsinfo.de gibt es eher aktuelle Verkehrsmeldungen (ist aber sehr werbelastig.)

UPDATE:

Auf der Webseite der Stadt Poessneck gibt es jetzt auch einen Artikel und Karten dazu.

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Dunkle Wolken am Thüringer Meer

Von Martin Loeschner | Abgelegt unter Saale Orla Kreis

Der Hohenwartestausee ist etwas besonderes. Tausende nutzen diese Idylle, welche landschaftlich an die Fjorde Norwegens erinnert, zur Erholung auf dem Landweg oder zu Wasser. Letzterem droht allerdings Ungemach, wie die neueste Fassung der “Ordnungsbehördlichen Verordnung des Landratsamtes Saale-Orla-Kreis [...] für das Befahren der Hohenwartetalsperre mit Sportbooten mit und ohne Maschinenantrieb sowie das Verhalten beim Baden und Tauchen”, welche seit dem 01.02.2010 in Kraft getreten ist, aussagt. Werfen wir einen Blick auf das, was bereits gilt und das, was noch kommen wird. Zuerst die Fakten:

Eingeschränkte Nutzung von 2-Takt-Motoren

§4a untersagt das Befahren des Stausees mit 2-Takt-Motoren, welche ein Mischverhältnis von mehr als 1/100 (1%) aufweisen und dessen Schmierstoffe nicht biologisch und leicht abbaubar sind.

Registrierungspflicht ab 2012

Ab 01.01.2012 ist es Pflicht, jedes Wasserfahrzeug, welches den Stausee befahren möchte zu registrieren (§4b), auch wenn es bisher nicht zulassungspflichtig war. Ausgenommen sind nur Fahrzeuge unter 2,50 m Länge ohne Verbrennungsmotor (§9 Abs. 1). Das registrierte Fahrzeug ist zu kennzeichnen (§9 Abs. 8), die Urkunde ist ständig mitzuführen (§9 Abs. 4). Die Registrierung ist Gebührenpflichtig (§9 Abs. 7).

Registrierungs- / Zulassungskreterien

Um ein Fahrzeug registrieren (§9) oder zulassen (§8) zu können, muss dieses über eine Konformitätserklärung oder ein entspr. TÜV-Gutachten verfügen, welches bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor alle 10 Jahre (5 Jahre für zulassungspflichtige Fahrzeuge) erneuert werden muss. Zu diesem Zeitpunkt muss der Motor von einer Fachwerkstatt gewartet werden, was durch ein Protokoll dokumentiert wird (§11a Abs. 2).

Beschränkung beim Führen eines zugelassenem Fahrzeugs

Ein zugelassenes Fahrzeug darf nicht von Dritten bewegt werden, wenn keiner der in der  Zulassungsurkunde eingetragenen Personen anwesend ist.

Soweit die Fakten aus dem aktuellen Dokument. Was bedeuten diese neuen Vorschriften nun in der Praxis? Die Sache mit den 2-Takt-Motoren ist einfach: Motoren mit einem Mischverhältnis von 1/50 dürfen weiterhin betrieben werden, sofern das Öl biologisch abbaubar ist. Entsprechende Produkte sind im Handel erhältlich. Bei der Registrierungspflicht allerdings herrscht Unverständnis – zu Recht. Im April 2009 hat man sich auf Bundesebene geeinigt, dass die “Verordnung über die Kennzeichnung von auf Binnenschifffahrtsstraßen verkehrenden Kleinfahrzeugen (KlFzKV-BinSch)” abgeschafft wird. Nun ist der Hohenwartestausee keine Bundeswasserstraße, sondern ein Landesgewässer, für das andere Vorschriften gelten. Man bedenke, dass z.B. der beliebte DDR-Ruderkahn des Typs “Anka” sehr viel länger ist als der von der Behörde vorgegebene Schwellenwert von 2,50 m.  Eine Konformitätserklärung für diesen Typ zu bekommen dürfte ebenso schwierig sein wie das Mitführen der Registrierungsurkunde für einen Surfer, dessen Surfbrett natürlich auch viel zu lang ist, um von den Vorschriften befreit zu sein. Letztendlich sind es die Kriterien, die ein Fahrzeug erfüllen muss, um zugelassen oder registriert zu werden, die für Kopfschütteln sorgen. Konformitätserklärung (CE/TÜV) und die Zwangswartung des Motors durch einen Fachbetrieb lassen viele Bootseigner – vom Faltboot bis zur Yacht – empört aufbegehren. Auch wenn Teile der neuen Verordnung sicherlich sinnvoll sind, so ist sie in der Gesamtheit nicht akzeptabel.

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immer aktuelles Wetter

Von Andreas Loppnow | Abgelegt unter Internet

Vor einem Jahr hatten wir hier mal die Wetterstation von Martin Loeschner vorgestellt. Diese twittert jetzt auch.

Wer das aktuelle Poessnecker Wetter bei Twitter haben möchte : hier geht es lang.

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Informationsveranstaltung zur Sperrung der B281

Von T. Reich | Abgelegt unter Baumaßnahmen

Am kommenden Mittwoch, 3. Februar 2010, findet ab 17.00 Uhr in der Pößnecker Shedhalle eine Informationsveranstaltung zu den geplanten Straßenbauarbeiten an der B281 statt. Hier können sich Bürger über den Umfang der Arbeiten, welche ab März 2010 beginnen sollen, und die dazu notwendigen, teils langen Umleitungstrecken, informieren. Hierzu wurde im Vorfeld bereits heftig debattiert und nach sinnvolleren Lösungen verlangt. Ähnliche  kontroverse Diskussionen und teils emotionale Argumente der Betroffenen Bürger wie schon zur Vorstellung der Varianten für die geplante Ortsumgehung sind daher fast vorprogrammiert.

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Winter Winter Winter

Von Marek Thiem | Abgelegt unter Allgemein

Was sind das für Tage in diesem von Zeit frisch gezeugtem, neuen Jahr, Freunde?
Wie lange hatte wir einen solchen Winter nicht, hm?
Idyllisch schmücken sich Baum und Strauch zu Eigennutz und Eigenschutz und zur Augenweide unsereins, das Weiß anderswo wird zu erschreckendem braunschwarz und ich will den inzwischen legendären Satz “Dont’t eat yellow snow” aus der Spassfabrik, zu einem Slogan des Gesundheitsministeriums umformulieren und sagen: “Don’t eat brown, or black snow”, sehr zum Ärger des Verkehrsministeriums in diesem Falle, jedoch würden die Kollegen des Umweltministeriums lauten Beifall bezeugen und sich konsequent aufs Fahrrad schwingen, oder?
Es schnie… nein… schneite ohn’ Unterlass und der meteorologische Dienst bricht die Pause des Falls schon einmal verbal mit der Ankündigung erneuter Schneeschauer am morgigen Tage. Na feini fein, sag ich, grinse jetzt schon höhnisch meinen Nachbarn aus, der fluchend sein Auto von der weißen Pracht befreit und versucht, unverbeulten Bleches, unten an der Straße anzukommen, die allerdings ebenso wenig geräumt ist, wie unsere nette zwanzig Meter Auffahrt, mit 23% Gefälle.
Ein Spaß, ihr glaubt es nicht, denn hoch ist wie runter kaum möglich, aber man muss sein Auto ja unbedingt den Berg hier hochkloppen, denn die paar Meter zu laufen ist ja nicht nur anstrengend, sondern auch ein Schande vor sich selbst.

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